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[land.art]

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Perspektivwechsel zwischendurch tun manchmal ganz gut. Und wenn die Welt Kopf steht, schließe ich einfach die Augen.

 

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Glückstagebuch

Was mich letztes Jahr glücklich gemacht hat:

* Studienabschluss

* der neue Job

* die besten Freunde

Auch wenn es die letzten Jahre zwischendurch mal nicht so aussah, weil ich ein Brett vor dem Kopf hatte oder den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen konnte: eigenlich ist alles immer fast wie von selbst seinen Gang gegangen. Mal schneller, mal langsamer. So schlimm es sich zwischendurch auch angefühlt haben mag, so schlecht die Sicht auch teilweise war; alles ist gut, alles ist immer gutgegangen, und das Gefühl ist auch in grauen Zeiten zunehmend spürbar: alles wird immer gut gehen – irgendwie. Die schlechten Zeiten gehen vorbei, und durch sie bin ich unendlich dankbarer für die guten. Und die Hauptsache ist, dass diese auch überwiegen. Ja doch, das tun sie, wenn ich mir das hier alles so geballt vor Augen führe.

Dafür ist dieser Platz da. Um das Gute zu teilen und sich in grauen Zeiten vor Augen führen zu können.

Ich bin gespannt auf dich, neues Jahr!

<3

Gesegnetes Fest

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Das war pure Dekadenz. Ich fühle mich jetzt feierlich.

Manchmal braucht man Impulse, die dieses kindlich-feierliche Weihnachtsgefühl wieder freilegen. Da ist zum anderen der Schnee, der das schafft, aber auch das Wissen von Liebe und Freundschaft. Sich geborgen fühlen, runterfahren, einmummeln, entschleunigen. Dieses sich-ein-mal-im-Jahr gönnen total rührselig, gefühlsduselige und liebesüberschwellend alle zu drücken und zu herzen und ihnen alles Gute zu wünschen.

Ich hoffe ihr habt es schön.

 

LOVE

<3

[sowas wie heimat.]

es ist ein ros entsprungen,
auf der grünen heide.
weil du das gute nicht siehst
den augenblick
der da verweilt
am schönen brunnen
vor dem tore
fluche,
flieh
und bleibe
hier
wo du dich niederlässt
da schlafe ein
mein kind
da lass dich nieder
und sing mit denen
die dich betten
weich
und sanft
wo gras wächst
reiß es auf
und stampf es nieder
denn die heide
blüht
blüht so schön
wie der enzian
im morgentau
im wald
die lippen
von tropfen benetzt
aus dem kelch
der diesmal nicht an dir vorüber geht
weil es dich hält
was dich im herzen hier berührt.

Lebenszeichen

sorry for my absence,

aber ich mache gerade das, worüber ich die letzten jahre nachgedacht habe.

und das beste: das neue leben und der neue job sind toller als ich mir vorgestellt habe.

 

Ein Kollege fragte neulich ganz aufdringlich, ob ich, die Neue, denn gut backen könne, ich solle doch mal einen Kuchen backen. Meine Antwort: „Ja, aber ich backe immer nur vegan, mit Vollkorn und ohne Zucker.“ Das klingt schlimm und schreckt eigentlich jeden ab. So aber nicht diesen Herren, Diabetiker, wie sich rausstellte, der besonders insistierend immer wieder interessiert und auf dieses Thema zurückkam.

So buk ich also einen Kuchen. Den ersten in meiner neuen Wohnung, in der hässlichen Einbauküche.. Aber naja. Is ja praktisch (würg).

Falls jemand tollen Kuchen backen will – bitte schön – fix folgende Sachen zusammenschmeißen:
100 g Mehl (Weizenvollkorn z.B.)
100 g gemahlene Haselnüsse
3 zermatschte Bananen
50 g Kokosöl
50 g Agavendicksaft
30 ml Sojamilch
1 tl Backpulver
Vanilleextrakt
1 El Erdnussbutter – falls nicht gesalzene, dann noch ne Prise Salz extra
und ne gute handvoll gehackte Walnüsse

einmal gut durchmixen, für ca. 40-50 Minuten bei 180-200° in den Ofen schieben – fertig.
Echt super lecker – und ganz ohne schlechtes Gewissen zu genießen! Man könnte es, wie eine skeptische, aber vom Geschmack durchaus überzeugte Kollegin anmerkte, zwar eigentlich eher Brotkuchen nennen, aber durchaus lecker, ja.

Enjoy!

<3

Wochenrückblick

|Gesehen| den idealen Mann.
|Gehört| Devendra Banhart // SunSay & John Forté:


|Gelesen| Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray.
|Getan| gearbeitet. // gepumpt. // rumgerannt. // genäht. // mit den neuen Kollegen gesoffen. // luftige Höhen erklommen.
|Gegessen| Linsensalat. // veganen Kartoffelsalat mit selbstgemachter Mayo. // Pasta mit Rotwein-Balsamico-Gemüse.  // Knobibaguette.
|Getrunken| Wasser, Tee, Sekt und Wein.
|Gefreut| Nicht mal einen Monat in der neuen Stadt und im neuen Job und es fühlt sich schon nach angekommen an.
|Geplant| gesund bleiben. // die plötzlich aufkommende Höhenangst mit Konfrontationstherapie bekämpfen.
|Gekauft|  böses Teufelszeug..

[abgeguckt von Fräulein Julia.]

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